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Selbstwirksamkeit in unsicheren Zeiten – psychologische Strategien für mehr innere Stabilität

Wenn die Welt im Außen schwankt, brauchen wir etwas, das im Inneren fest verankert ist. Gerade in Zeiten von Wandel, Unsicherheit und gefühltem Kontrollverlust wird eines besonders spürbar: Wie wichtig das Gefühl ist, selbst etwas bewirken zu können – in uns, in unserem Leben und manchmal sogar in der Welt. Dieses Gefühl nennt die Psychologie Selbstwirksamkeit – und es ist ein Schlüssel zu innerer Stärke.

Selbstwirksamkeit bedeutet, dass wir tief in uns spüren: Ich bin nicht ohnmächtig. Ich kann handeln. Ich kann Entscheidungen treffen, Wege verändern und Herausforderungen bewältigen – selbst wenn nicht alles in meiner Kontrolle liegt. Dieses Empfinden ist kein Luxus, sondern ein psychologischer Schutzfaktor, der uns auch in Krisen stabil und handlungsfähig hält.

Doch was passiert, wenn dieses Gefühl ins Wanken gerät? Wenn äußere Umstände – sei es politisch, gesundheitlich oder privat – das Vertrauen erschüttern? Viele Menschen erleben genau das: Ein Gefühl von Überforderung, Angst oder Lähmung. In solchen Momenten rutschen wir schnell in passives Denken, in Hilflosigkeit oder sogar in Resignation. Umso wichtiger ist es, sich bewusst daran zu erinnern, wo wir wieder in unsere Kraft kommen können.

Psychologisch gesehen stärkt sich Selbstwirksamkeit durch kleine, aber konsequente Erfahrungen von Erfolg. Es geht nicht darum, sofort alles zu meistern, sondern sich klarzumachen: Ich kann etwas verändern – und sei es nur meine Sichtweise, mein nächster Schritt oder meine Haltung zu dem, was gerade geschieht. Wer sich regelmäßig erlaubt, kleine Entscheidungen zu treffen und aktiv Einfluss zu nehmen, baut genau dieses Vertrauen in die eigene Wirksamkeit auf.

Auch der bewusste Umgang mit Gedanken spielt eine zentrale Rolle. Unsere innere Stimme entscheidet mit darüber, wie wir Krisen erleben. Sätze wie „Ich schaffe das sowieso nicht“ oder „Das bringt doch nichts“ schwächen unsere Handlungsenergie. Gedanken wie „Ich probiere es“ oder „Ich kann lernen, damit umzugehen“ öffnen dagegen den Raum für neue Möglichkeiten.

Ein weiterer kraftvoller Hebel ist Selbstverantwortung. Sie bedeutet nicht, Schuld auf sich zu laden oder alles allein tragen zu müssen, sondern anzuerkennen, dass ich Einfluss auf mein Erleben habe – auch wenn ich nicht alles kontrollieren kann. Wer sich nicht zum Spielball der Umstände macht, sondern bewusst reagiert, stärkt damit sein inneres Zentrum.

Und auch in spiritueller Hinsicht hat Selbstwirksamkeit eine tiefe Dimension: Sie erinnert uns daran, dass wir Mitgestalter*innen unserer Realität sind. Nicht aus Druck, sondern aus Vertrauen. Selbst in den größten Turbulenzen dürfen wir uns fragen: Was kann ich heute tun, um mir selbst Halt zu geben? Wo kann ich bewusst entscheiden, wo ich meine Energie hingebe? Welche kleinen Handlungen fühlen sich stärkend an?

In einer Zeit, die uns immer wieder aus dem Gleichgewicht zu werfen scheint, wird Selbstwirksamkeit zu einem leisen, aber kraftvollen Anker. Sie ruft uns zurück in die Verbindung mit uns selbst – und damit in die Erinnerung: Ich bin nicht hilflos. Ich bin wirksam. Ich bin verbunden.